
Stefan Gries
Stefan Th. Gries ist Professor für Linguistik im Institut für Linguistk an der University of California in Santa Barbara, USA. Er erwarb seinen M.A. und Dr. phil. an der Universität Hamburg und arbeitete während dieser Zeit und danach am Institut für Wirtschaftskommunikation und Informationswissenschaft der Universität von Süddänemark in Sønderborg, DK. In 2005 verbrachte er 10 Monate als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut fuer Psychologie am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig, bevor er im November 2005 einen Ruf nach UCSB annahm. Gries wurde die Liebig-Professur der Justus-Liebig-Universität Giessen verliehen, und er wurde berufen als 'Visiting Chair' des Zentrums für Korpusbasierte Forschung in den Sozialwissenschaften der Universität Lancaster. Er war außerdem 'Visiting Professor' während der LSA Linguistic Institutes 2007, 2011 und 2013 in Stanford sowie den Universitäten von Colorado (Boulder) und Michigan (Ann Arbor).
Gries ist ein quantitativer Korpuslinguist an der Schnittstelle von Korpuslinguistik, kognitiver Linguistik und Computerlinguistik, der eine Vielzahl an statistischen Methoden verwendet, um Phänomene / Bereiche zu untersuchen wie Morphophonologie (morphologische Blends), Syntax (syntaktische Alternationen), die Syntax-Lexis Schnittstelle (collostructional analysis), Semantik (Polysemie, Antonymie, and Synonymie) sowie korpuslinguistische Methodologie (Korpushomogenität und -vergleiche, Assoziations- und Dispersionmaße, n-gram Identifizierung und -exploration, und andere quantitative Methoden) und Erst- und Zweit-/Fremdspracherwerb.
Gries' theoretische Ausrichtung ist kognitiv-linguistisch / exemplarbasiert (mit Interesse an Konstruktionsgrammatik) im weiteren Sinne, so daß er interessiert ist an Erklärungen auf der Basis von kognitiven Prozessen. Die Forscher, die ihn am meisten beeinflußt haben, sind (in alphabetischer Reihenfolge): R. Harald Baayen, Douglas Biber, Nick C. Ellis, Adele E. Goldberg, and Michael Tomasello.
Eine für die ESU besonders relevante Publikation ist seine 2013 bei De Gruyter Mouton erschienene Einführung in die Statistik für Sprachwissenschaftler mit R.
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