
Witt, Andreas
Im Jahr 1996 begann Andreas Witt - nach Abschluss eines Magisterstudiums in den Fächern Linguistik, Informatik und Psychologie - die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem neuen Arbeitsbereich 'Computerlinguistik und Texttechnologie' an der Universität Bielefeld. Dort war er auch maßgeblich am Aufbau der Magister- und B.A.-Studiedengänge 'Texttechnologie' beteiligt.
2006 erfolgte sein Wechsel an die Universität Tübingen, um dort die Koordination des Projektes „Nachhaltigkeit linguistischer Daten“ zu übernehmen, einem Verbundprojekt dreier sprachwissenschaftlicher SFBs aus Hamburg, Potsdam und Tübingen. Seit 2009 ist Andreas Witt am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim tätig, wo er den Programmbereich "Forschungsinfrastrukturen" leitet. Darüber hinaus bietet er regelmäßig Lehrveranstaltungen an der Universität Heidelberg an.
Seine Forschungsarbeiten zu Markuptechnologien für Sprachdaten, u.a. seine Dissertation "Multiple Informationsstrukturierung mit Auszeichnungssprachen. XML-basierte Methoden und deren Nutzen für die Sprachtechnologie", begründeten umfangreiche Aktivitäten in verschiedenen Standardisierungsgremien, u.a. im DIN/ISO-Ausschuss für Sprachressourcen und in der Text Encoding Initative.
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